Toni Faber, was ist Glück?
Montag, 14. November 2016 | Glück



Auf der Suche nach dem Weg zum Glück, fragen wir jede Ausgabe unterschiedliche Leute wie sie Glück für sich definieren würden. Diesmal durften wir unsere Fragen dem Dom-Pfarrer vom Stephansdom Toni Faber stellen ...

Lieber Toni, was macht dich glücklich?
Wenn ich dem Leben dienen darf, indem ich Menschen in den Höhepunkten und den Tiefen des Lebens beistehen kann. Das erlebe ich direkt bei und nach den Feiern von Taufe, Erstkommunion, Firmung, Hochzeit, Segnungen, aber auch bei schwerer Krankheit, Trennungen, großem Leid, Tod und Trauer.

Glaubst du dass das Glück das höchste Ziel im Leben ist?
Ja, wenn es nicht egoistisch missverstanden wird. Ich verstehe Glück so, dass ich es dann erreiche, wenn mir auf dem Weg der Liebe zu Gott, zum Nächsten und mir selbst entscheidende Schritte gelingen konnten.

Was war dein größter Glücksmoment?
Als mir mit 18 Jahren meine angekündigte schwere Krankheit mit nur mehr geringer Lebenserwartung in meine Berufung zum Priester verwandelt wurde. Jedes Leben ist ja begrenzt und jeder steht vor der Frage, was mache ich sinnvoll mit meiner Lebenszeit?

Wie würdest du Glück für dich definieren?
Lieben und geliebt werden und immer wieder im Kleinen wie im Großen ans Ziel zu gelangen.

Bist du jetzt glücklich?
Ja, ich darf schon seit 19 Jahren Dompfarrer sein und das ist mein Traumberuf. So kann ich dem Leben vielfältig dienen und weiß mich getragen und gehalten von der Liebe Gottes, die mir gerade in liebenden und dankbaren Menschen gegenüber tritt.

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